Anwendung V


 
Probe: Festplatte mit magnetischen Datenstrukturen
Bildbereich: 5 µm × 5 µm
links Datentyp: Topographie / Datenbereich: 20 nm
rechts Datentyp: MFM-Phase / Datenbereich: 10°


Im linken Bild ist die Oberflächentopograhpie einer Computer-Festplatte, wie sie im Tapping Mode gemessen wurde, dargestellt. Das rechte Bild zeigt in der oberen Bildhälfte die simultan im Standardbetrieb gemessenen magnetischen Datenstrukturen, in der unteren Bildhälfte wurde dagegen Q-Control hinzugeschaltet. Deutlich ist zu erkennen, dass die Anwendung von Q-Control zu einer erheblichen Verbesserung der Messempfindlichkeit und damit zu einer Verstärkung des magnetischen Kontrastes führt. Hinweis: Mit Ausnahme des Q-Faktors wurde sämtliche Messparameter, wie z.B. Schwingungsamplitude, Lift-Höhe und Scan-Geschwindigkeit, während der gesamten Bildaufnahme konstant gehalten.

Weitergehende Untersuchungen ergaben, dass insbesondere das Signal-Rausch-Verhältnis bei derartigen Messungen an magnetischen Feldverteilungen deutlich gesteigert werden kann:



Die Analyse der Messungen an einem magnetischen Datenband zeigt, dass durch Q-Control die Signalamplitude (obere Diagramme) um den Faktor 12,4 und damit der Bildkontrast erhöht wurde. Für die Beurteilung der dabei erzielten Steigerung der Messempfindlichkeit ist jedoch vielmehr das Signal-Rausch-Verhältnis ausschlaggebend. Rein qualitativ ist bereits an Hand der Profilschnitte eine deutliche Verbesserung, d.h. ein geringeres Rauschen, bei Verwendung von Q-Control zu erkennen. Die genaue statistische Auswertung der gemittelten Messdaten (untere Diagramme) ergab eine Steigerung des Signal-Rausch-Verhältnisses um den Faktor 2,3.