Quantifizierung chemischer Gruppen

Haftung ist in vielen Bereichen relevant. Das reicht von Bedruckbarkeit über Lackierbarkeit und Klebbarkeit bis hin zum gewünschten „Haftungsversagen“ bei Antihaftbeschichteten Oberflächen (z.B. Teflon-Pfanne, Anti-Grafitti) oder wieder lösbaren Haftklebstoffen.

Die Gründe für eine gute oder schlechte Haftung können dabei vielfältiger Natur sein. In der Regel spielt jedoch sowohl die Oberflächenmorphologie als auch die Chemie der obersten Schichten eine bedeutende Rolle.

Besonders bekannt wurde diese Tatsache im Rahmen des Lotus-Effektes. In der Regel erfasst jedoch keine  analytische Methode gleichzeitig optimal die Morphologie und Chemie einer Oberfläche.

Die Kombination von Oberflächenchemie mit instrumentellen Techniken führt zu leistungsfähigen Methoden zur Bestimmung funktioneller Gruppen an Polymeroberflächen. Diese sogenannten Derivatisierungen basieren darauf, dass eine bestimmte funktionelle Gruppe oder eine Klasse funktioneller Gruppen spezifisch mit einer Substanz umgesetzt wird, die mit der Instrumentaltechnik leicht analysiert werden kann.

Im folgenden soll gezeigt werden, wie mit Hilfe der Photoelektronenspektroskopie wichtige Informationen über chemische Oberflächeneigenschaften gewonnen werden können.


Quantifizierung chemischer Gruppen auf Oberflächen [PDF, 140kB]